Some Thoughts on Red Dead Redemption

I know it’s a bit late, but now RDR is mine and I gotta say – I’m too damn slow for that game! Everytime people call me for help because some cowboys are trying to rob or even kill them, I either shoot the victim myself because I’m so incapable with the rifle or the Cowboys are done with their work before I could choose the rifle in the menu. And sometimes when I try to beat up a guy that himself is hitting his wife, the police gets mad and goes after me – Am I doing this wrong? Apart from being a lousy gamer I can really relate to all the hype RDR gets or.. got. I love how nuts the people around there are. The sun seems to cook some people’s brains… John Marston is an interesting guy and there are some features that GTA despite being a quite similar game is missing. It’s great that you get punished for killing innocents, but I guess that in turn would kill the fun for most gta players. Taming a new horse while the sun is setting in the desert is kinda fun too. If only my horse wouldn’t get bitten by coyotes all the time..

I’m glad I decided to buy it 🙂


Ich weiß, das kommt jetzt ein bisschen spät, aber jetzt hab ich mir Red Dead Redemption angeschafft und ich muss sagen – Ich bin einfach zu langsam dafür! Jedes mal wenn Leute nach Hilfe rufen, weil irgendwelche Cowboys versuchen sie auszurauben oder umzubringen, erschieße ich die Opfer entweder selbst, weil ich mit dem Gewehr nicht umgehen kann, oder die Cowboys haben ihr Geschäft schon erledigt, bevor ich das Gewehr überhaupt im Menü ausgewählt habe. Und manchmal wenn ich versuche, einen Typen zu verprügeln der gerade selbst seine Frau schlägt, rastet die Polizei aus und ist dann hinter mir her – Mache ich was falsch? Abgesehen davon dass ich ein lausiger gamer bin, kann ich den Hype um RDR gut nachvollziehen. Ich liebe es, wie verrückt die Leute in der Gegend sind. Manchen hat die Sonne wohl das Hirn weggebraten.. John Marston ist ein interessanter Charakter und da sind einige Features die GTA, obwohl es ein ziemlich ähnliches Spiel ist, fehlen. Es ist klasse, dass man dafür bestraft wird, wenn man Unschuldige tötet, aber ich denke das würde wiederum den Spaß für die meisten GTA Spieler abtöten. Ein neues Pferd zu zähmen während die Sonne in der Wüste untergeht ist auch ganz unterhaltsam. Wenn mein Pferd nur nicht ständig von Kojoten gebissen werden würde..

Ich bin froh, dass ich es doch noch gekauft habe 🙂

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Liebster Award / Favorite Blog Award

Zuerst einmal vielen Dank an Eni (phoENIx) für die Nominierung! 🙂 Das sind die Regeln:

  1. Danke der Person, die dich für dein Liebster Award nominiert hat und verlinkte ihren Blog in deinem Artikel.
  2. Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger der dich nominiert hat, stellt.
  3. Nominiere 5 bis 11 weitere Blogger für den Liebster Award, die bisher weniger als 1.000 Follower haben.
  4. Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.
  5. Schreibe diese Regeln in deinen Liebster Award-Blog-Artikel.
  6. Informiere deine nominierten Blogger über den Blog-Artikel.

Dann fang’ ich mal an!

1. Was ist deine liebste Jahreszeit und warum?

Ganz klar der Sommer! Kaltes Wetter wie im Herbst und im Winter kann ich gar nicht ab, auch Schnee kann ich nicht viel abgewinnen. Im Sommer ist es immer wenn ich aufstehe schon hell, man friert nicht und alles kommt einem gleich viel schöner vor.

2. Schokolade oder Chips? Oder nichts davon?

Schokolade und dann Chips 😀 Generell esse ich mehr und auch lieber Schokolade – aber zu Sour Cream and Onion Chips sag ich auch nicht nein!

3. Welche Charaktereigenschaft an dir magst du am liebsten?

Das ist eine gute, aber auch schwere Frage… Ich denke, meine Ehrlichkeit. Wenn ich ein Problem mit jemandem habe, dann versuche ich, es der Person höflich zu sagen. Ich mache Niemandem etwas vor.

4. Welches Land würdest du gern einmal bereisen (es zählen auch Länder, in denen du schon warst)?

Australien! Ein total faszinierendes Land, leider kann ich mir die Reise noch lange wünschen, allein schon der Flug ist super teuer…

5. Wie sieht dein Sonntagsfrühstück aus?

Das ist ganz unterschiedlich. Meist gibt’s ganz einfach Brötchen oder gekochte Eier, es kann aber auch mal vorkommen, dass ich nur einen Joghurt esse oder sowas. Ich bin nicht so der Frühstücksmensch.

6. Wann hast du das letzte Mal so richtig gelacht – und warum?

Puh, wieder so ‘ne Frage. Wie definierst du “richtig”? 😛 Letzte Woche war ich mit einer Freundin bei ihrem Pferd. Sie wollte mich reinlegen, sodass mich das Pferd umschubst, allerdings hat es dann sie erwischt. Das war ein komischer Moment.. 😀

7. Welcher Film hat dich zuletzt zum Weinen gebracht?

Der dritte Hobbit Teil, die Schlacht der fünf Heere. Ich habe das Buch gelesen und wusste ja, was passiert, trotzdem fand ich das Ende ziemlich traurig. Sogar Tauriels letzte Szene hat mich berührt, obwohl ich ihren Charakter sonst gar nicht gut fand.

8. Wie sieht dein Traumhaus aus?

Mein Traumhaus wäre ein Häuschen am Meer in Italien. Am besten mit Infinity Pool!

9. Tag oder Nacht?

Tag, Dunkelheit ist nicht so meins.

10. Filme/Serien oder Bücher?

Kommt ganz drauf an. Zu Hause schaue ich lieber Filme, unterwegs, vor allem im Urlaub, gibt’s aber nichts schöneres als ein gutes Buch. Im Alltag ist mir das aber irgendwie zu anstrengend.

11. Warum hast du angefangen zu bloggen?

Ich habe angefangen zu bloggen, weil ich gerne in den Journalismus gehen würde – Da kann etwas mehr Erfahrung im Schreiben definitiv nicht schaden. Beim Bloggen besteht auch viel mehr die Möglichkeit, sich zu verbessern, weil auch Kritik zurück kommt. Das hat man nicht, wenn man bloß Artikel für eine Zeitung schreibt. Ich nominiere:

  1. Tritopsgaming
  2. A Vampire and a Mom)
  3. Shinigaming
  4. Martyd29 (Marty’s casual gamer Blog)
  5. Tuatara Gaming

Und hier sind meine 11 Fragen an euch:

  • Frühaufsteher oder Morgenmuffel?
  • Was ist dein Lieblingsmedium?
  • Wie viele Stunden am Tag nutzt du durchschnittlich das Internet?
  • Was ist dein Traumauto?
  • Würdest du lieber einen Nobelpreis oder einen Oscar gewinnen?
  • Gibt es irgendetwas, das du ändern würdest, wenn du könntest?
  • In welcher Stadt würdest du gerne mal wohnen?
  • Was war dein Lieblingsfach in der Schule?
  • Glaubst du, dass es in ein paar Jahren keine Zeitungen mehr geben wird?
  • Wie motivierst du dich jeden Tag?
  • Sammelst du irgendetwas? Wenn ja, was?

Ich freu mich schon auf die Antworten!


First of all, thanks to Eni (PhoENIx) for the nomination! 🙂 These are the rules:

  1. Thank the person who nominated you and link their blog in your article.
  2. Answer the 11 questions that the Blogger asked you.
  3. Nominate 5 to 11 other Bloggers who have less than 1.000 followers.
  4. Make a new list of 11 questions for your nominated Bloggers.
  5. Write these rules in your article.
  6. Inform the nominated Bloggers about your article.

So I’ll start now!

1. What’s your favorite season of year and why?

Definitely summer! I can’t stand cold weather like in winter and fall and I don’t even like snow. I love waking up in summer when the sun’s already up and you don’t have to freeze. That makes everything more nice.

2. Chocolate or chips (crisps)? Or none of both?

Chocolate and then chips 😀 Generally I eat more and like chocolate better than chips – But I won’t say no to sour cream and onion chips!

3. What character trait of yourself do you like the most?

That’s a good but difficult question… I’d say my honesty. If I have a problem with someone I’ll tell them politely. I don’t fool anyone.

4. Which country would you like to travel to ( including countries you’ve already been to)?

Australia! Totally fascinating country, sadly I can wait long for that trip, even just the flight is expensive as hell…

5. What does your sunday breakfast look like?

That varies. Most of the time I just eat some sandwiches or boiled eggs, sometimes I just eat some yoghurt or something like that. I’m not the biggest breakfast fan.

6. When did you really laugh the last time – and why?

Um well.. Last week a friend of mine showed me her horse and she tried to trick me so it would push me down, but it hit her instead. That was quite a strange moment 😀

7. What movie made you cry recently?

The third Hobbit movie, the Battles of the Five Armies. I read the book and I knew what happens at the end, still the ending of the movie was really saddening for me. Even Tauriel’s last scene was touching, although I didn’t like her character at all.

8. What does your dream house look like?

My dream house is a sweet little house at the coast of Italy. With an infinity pool!

9. Day or night?

Day, darkness is not my favorite thing on earth.

10. Movies / series or books?

Depends. At home I prefer movies, on the go, especially on vacation, there’s nothing better than a good book. In day-to-day life that’s kinda too stressful for me.

11. Why did you start blogging?

I started to blog because I’d like to become a journalist – a bit more experience won’t do any harm. Additionally, when you blog there’s a much higher chance to get some constructive criticism so you can become better. That’s not really given if you just write newspaper articles.

I’d like to nominate:

  1. Tritopsgaming
  2. A Vampire and a Mom)
  3. Shinigaming
  4. Martyd29 (Marty’s casual gamer Blog)
  5. Tuatara Gaming

Here are my 11 questions for you:

  • Early bird or morning grouch?
  • What’s your favorite media?
  • How many hours a day do you surf the internet?
  • What’s your dream car?
  • Would you rather win a Noble price or an Oscar?
  • Is there anything you’d change if you could?
  • In which city would you like to live sometime?
  • What was your favorite subject in school?
  • Do you think there won’t be any newspapers in a few years?
  • How do you motivate yourself everyday?
  • Do you collect anything? If yes, what is it?

I’m really looking forward to your answers!

New Year, New Games

2015 just became 31 days old. Last year was a good year for the “next gen” consoles, but this one won’t be too bad either, even though we still have to wait a bit. Here are just a few games I am looking forward to:

Fable Legends

Yes I know. „Fable started to suck“. The last Fable I’ve played was Fable 3 and I liked that one better than Fable 2. Typically for this is that series you can decide whether you want to be a villain or a hero and that applies to Fable Legends, too. It takes part a few hundred years before the original trilogy, but I guess the gameplay will basically be the same. I love the interaction with people in Fable and the decisions one has to make. Hopefully they didn’t screw up this one!

The Witcher 3: Wild Hunt

Of course that one couldn’t be missing on my list. I remember seeing an incredibly long queue at the Gamescom in 2013 where people stood for about 3 hours and all that just for a shirt of The Witcher 3. I’m actually a bit afraid that this one won’t live up to the hype, because that’s nearly impossible. It certainly will be an awesome game, though. I have to admit, I don’t quite understand what the story is about, because I haven’t played the first two Witcher games yet. „Oh my god, how can you?“ – I definitely have to catch up on older games. The protagonist Geralt is „going on a personal mission“. Well, one surely gets to understand the plot while playing. Take a look at the graphics and the gameplay displayed in the trailer! Absolutely an action rpg one can look forward to.

Tom Clancy’s The Devision

Okay, it doesn’t sound too original: A third person shooter in a kind of post apocalyptical New York after a disease paralyzed the whole USA. The enemies are supposed to be realistic, though. No zombies or something but normal humans. And the screenshots look amazing! The Co-Op mode might be interesting as well, the player will be able to play against other players and the normal enemies from the single player. Sounds good to me.

Raven’s Cry

I’m kinda unsure about this one, because I’m not into that pirate stuff. Assassin’s Creed Black Flag wasn’t my cup of tea either, I even heavily disliked the ship missions in AC3. Still the setting, the Carribean, is great and the gameplay surely will be more innovative than the Assassin’s Creed one. The developer promises a nice mix of history and action and that’s what I really enjoy. The environment will also be greatly interactive, so I might try that adventure.

Are there any games that you are specifically waiting for? Maybe some PC games that I didn’t hear from?

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2015 ist gerade süße 31 Tage alt geworden. Letztes Jahr war ein gutes Jahr für die „Next gen“ Konsolen, aber dieses wird auch nicht schlecht, allerdings müssen wir da noch ein bisschen warten. Hier mal ein paar Spiele, auf die ich mich schon freue:

Fable Legends

Ja , ich weiß. „Fable ist blöd geworden“. Das letzte Fable, das ich gespielt habe, war Fable 3 und das mochte ich sogar lieber als das Zweite. Für diese Reihe ist typisch, dass man entscheiden kann, ob man ein Held oder ein Bösewicht sein will und das gilt auch für Fable Legends. Es spielt einige hundert Jahre vor der eigentlichen Triologie, aber ich schätze das Gameplay wird das Gleiche sein. Ich liebe die Interaktionen mit den Menschen in Fable und die Entscheidungen, die man treffen muss. Hoffentlich haben sie es nicht versaut!

The Witcher 3: Wild Hunt

Natürlich kann das auf meiner Liste nicht fehlen. Ich erinnere mich noch gut an eine ellenlange Schlange auf der Gamescom 2013, wo Leute für über drei Stunden anstanden und das nur für ein The Witcher 3 Shirt. Ich habe ehrlich gesagt Angst, dass dieses Spiel dem Hype nicht gerecht werden kann, weil das geradezu unmöglich ist. Es wird trotzdem auf jeden Fall ein sehr gutes Spiel, ohne Frage. Zugegebenermaßen verstehe ich nicht ganz, wovon die Story handelt, weil ich die ersten zwei Witcher Teile nicht gespielt habe. „ Oh mein Gott, wie kannst du nur?“ – Ich muss wirklich ein paar alte Spiele nachholen. Der Protagonist Geralt „geht auf eine persönliche Mission“. Naja, man versteht die Handlung ganz bestimmt während man spielt. Seht euch nur die Grafik und das Gameplay an, die der Trailer zeigt! Absolut ein Action RPG, auf das man sich freuen kann.

Tom Clancy’s The Devision

Okay, es klingt nicht allzu einfallsreich: Ein Third Person Shooter in einer Art von postapokalyptischem New York nachdem eine Krankheit die ganze USA gelähmt hat. Die Gegner sollen aber realistisch sein. Keine Zombies oder sowas, sondern normale Menschen. Und die Screenshots sehen klasse aus! Der Co-Op Modus könnte auch interessant werden, der Spieler wird dabei sowohl gegen andere Spieler als auch gegen normale Gegner aus dem Single Player kämpfen können. Klingt gut.

Raven’s Cry

Bei diesem hier bin ich mir etwas unsicher, weil ich dieses Piraten Zeug sonst nicht so leiden kann. Assassin’s Creed Black Flag war schon nicht mein Fall und ich hasste schon die Schiffmissionen in AC3. Dennoch ist das Setting, die Karibik, toll und das Gameplay ist garantiert innovativer als das von Assassin’s Creed. Der Entwickler verspricht einen netten Mix von Geschichte und Action und das finde ich schon mal klasse. Die Umgebung soll auch sehr interaktiv sein, also probiere ich dieses Abenteuer vielleicht mal aus.

Wartet ihr speziell auf irgendwelche Spiele? Vielleicht ein paar PC- Spiele von denen ich nichts gehört habe?

You can’t teach an old dog new tricks

Why is it, that videogames and TV don’t seem to like each other? Nowadays we have eSports and their championships with thousands of viewers and so many let’s-players that conquer YouTube. One could easily think that those two medias could cooperate, now that the gamer scene gets more and more recognition. I actually don’t know how it is in other countries, but here in Germany that sadly doesn’t happen. All game shows got cancelled in the end, no matter how good their TV ratings were. Just look at the show „Game One“: It started in 2006 and new episodes aired until Christmas last year on MTV and Comedy Central. The interesting thing is, that the hosts Simon, Daniel, Nils and Eddy did not only entertain the die-hard game enthusiasts but also casual players because of their ambition to not just tell the facts but to make it funny and understandable. Their budget was low, but they were passionate about it and still managed to amuse a wide range of people for 8 years. Now they had to end everything – and nobody actually knows why. Is there no space for „geeky“ stuff in the television landscape? Is there just no interest since you can read or watch everything on the internet? In my opinion it’s a pity that those programs can’t exist as long as some reality stuff does. The quality is a lot different than online and I find it too exhausting to read a thousand reviews so I know if a game is worthwhile to me or not. You could also take notice of nice indie games that you would never have found on your own. And it’s not just about the information you get, but there grew a community so supportive you could never imagine.

The guys behind „Game One“ (their small production company’s name is „Rocket Beans“) didn’t want to just accept their fate of vanishing out of media so they implemented one of their dreams: A 24/7 channel. Of course they needed a platform and Twitch decided to help them. They started on the 15th January and count about 4 million views. Until now they provide about 3-4 hours of live content everyday and the rest of the time they show already recorded videos. I don’t want to make surreptitious advertising here, but these creative persons just deserve a bit attention. They do not only play normal games, but also their own tabletop role playing game, they talk about movies, news, cool internet stuff and so much more. I don’t get how this is not a thing already! I’m sure a lot of people out there are looking for exactly this, but TV producers don’t give new ideas a chance. Sure, it’s cheaper to rely on shows that have proven that they work by now, but they should make some improvement over time. I hope that the „Beans“ will be incredibly succesful with their plan – and other media will see what they are missing. Some even called it a „revolutionary act“ and I wish that it points the way.

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Warum scheint es so, dass Videospiele und Fernsehen sich nicht leiden können? Heutzutag gibt es den eSport und die dazugehörigen Meisterschaften mit Tausenden von Zuschauern und etliche Let’s-Player die YouTube erobern. Da könnte man doch denken, dass diese zwei Medien zusammenarbeiten könnten, jetzt da die Gamer Szene immer mehr Anerkennung bekommt. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie es in anderen Ländern aussieht, aber in Deutschland passiert das leider nicht. Alle Game Shows wurden letztendlich abgesetzt, ganz egal wie gut die Quoten waren. Man schaue sich nur mal die Show „Game One“ an: Die Sendung startete 2006 und wurde bis Weihnachten letzten Jahres wurden auf MTV und Comedy Central auch noch neue Folgen ausgestrahlt. Das Interessante daran ist, dass die Moderatoren Simon, Daniel, Nils und Eddy nicht nur die „Hardcore Zocker“ angesprochen haben, sondern auch Casual Gamer, weil sie statt nur die Fakten runterzurasseln den Ehrgeiz hatten, alles lustig und verständlich zu verpacken. Ihr Budget war niedrig, aber sie hatten die Leidenschaft für das Ganze und schafften es acht Jahre lang ein breites Spektrum an Leuten zu begeistern. Und jetzt ist alles vorbei – und niemand weiß wirklich, warum. Ist kein Platz für „Nerd-Kram“ in der Fernsehlandschaft? Ist da einfach kein Interesse mehr, weil man ja alles im Internet nachlesen oder anschauen kann? Meiner Meinung nach ist es eine Schande, dass solche Sendungen nie so lange existieren, wie es Reality Shows tun. Die Qualität ist meist eine ganz andere als online und ich finde es zu anstrengend, mir tausende Reviews durchzulesen um zu wissen, ob sich ein Spiel für mich lohnt oder nicht. Außerdem wurde man oft auf nette Indie-Spiele aufmerksam, die man sonst nie gefunden hätte. Und es geht ja nicht nur um die Information, die vermittelt wurde, es wuchs auch eine unglaublich stark unterstützende Community, die man sich bei TV Formaten so niemals vorstellen könnte.

Die Leute hinter „Game One“ (ihre kleine Produktionsfirma heißt „Rocket Beans“) wollten ihr Schicksal, dass sie einfach aus den Medien verschwinden, nicht akzeptieren und setzten einen ihrer Träume um: Einen 24/7 Channel. Natürlich brauchen sie dafür eine Plattform und Twitch hat sich entschlossen, ihnen diese zu bieten. Am 15. Januar starteten sie mit dem Sender und haben seit dem schon ca. 4 Millionen Aufrufe zu verbuchen. Bis jetzt bieten sie jeden Tag 3-4 Stunden live content an, der Rest besteht aus bereits aufgenommenen Videos. Ich will hier keine Schleichwerbung machen, aber diese kreativen Menschen verdienen einfach ein bisschen Aufmerksamkeit. Sie zocken nicht nur normale games, sie haben auch ihr eigenes Pen & Paper kreiert, sie reden über Filme, Nachrichten, cooles Internetzeug und so vieles mehr. Ich versteh nicht, dass das noch keine etablierte Sache ist! Ich bin mir sicher, dass viele Leute genau sowas suchen, aber TV Produzenten geben neuen Ideen keine Chance. Sicher, es ist billiger, sich auf Sendungen zu verlassen, die bereits bewiesen haben, dass sie funktionieren, aber im Laufe der Zeit sollte man sich auch ein wenig weiterentwickeln. Ich hoffe, dass die „Beans“ mit ihrem Plan tierisch erfolgreich sein werden – und dass andere Medien sehen, was ihnen fehlt. Manche nennen es sogar einen „revolutionären Schritt“ und ich wünsche mir, dass es ein Zeichen setzt.

http://www.twitch.tv/rocketbeanstv

You forget a thousand things everyday. Make sure this isn’t one of them!

Hey, have you heard of that trend of Anti-Americanism? You know who follows that one apparently? Rockstar! Yes, it always was a part of GTA, but I thought it was even more noticeable in GTA 5. Sometimes they exaggerate and by times I was thinking „ okay, we know it already“. I can’t help but love it though. Just look at the characters. This time we have three protagonists and two of them are controversial. Whilst one half of the players says, that Trevor is the coolest and most „real“ one by being the psycho he is, the other half including me says that Michael, even though he’s supposed to represent the mistakes of the „plastic“ USA and who also might be traitorous and selfish, is the one who’s more likeable. Franklin however stays kind of neutral and isn’t extreme like the other two in any kind of way. He is friendly but also a little boring.

These three criminals build a strange but entertaining group where anyone can find a favorite. I love to listen to their dialogs who made me burst into laughter sometimes. Those embellish the jobs that are rich in variety, too. First you rob a bank, where you could even decide if you want to make it more discreet or if you are more the „Leeroy Jenkins“ kind of player, and then you go and join a cult with the depressed Michael after visiting his psychologist. If that’s not enough diversity for you, you can still go skydiving, hunting, watching movies, walking Franklin’s dog… There’s just so much to do. Of course you also have different options how to get to certain acitivities. There are boats, helicopters, planes, cars naturally, tanks, bikes – It never gets boring! You drive around, listening to awesome music from the ingame radio and looking at the big and beautiful world of Los Santos and Blaine County. And I’m saying that while playing the Xbox 360 version. Just imagine how great it must look on the soon to be published PC version! Maybe the PC gamers also won’t have the problem that some things pop up too late on their screen. It’s not tragical, but sometimes if I want to take a cutoff when driving I suddenly hit a street light that wasn’t there before. So I decide to walk since my car is ruined and talk to some of the passersby. Too bad that they are not interested in talking. Most conversations go „Hey buddy, what’s up“ – „Hi.“ „How you doin‘?“ „OMG, Imma call the police“ (this actually happened to me..) – yeah well.

I don’t think there’s much to argue about here. GTA 5 is fantastic and worthy the hype. I know there are a lot of people who are not satisfied with the story line, but I have to disagree. Depending on your decision later, I admit, the end can be quite unrealistic and abrupt. Surviving in jobs might also be a bit easier than in the previous games because in most fights you can just switch persons if the situation becomes critical, but on the other hand escaping from the police is more difficult.

I am not even a shooter fan. There are only a few of them that can thrill me. Given the large opportunities, the humor and the nice open world we probably can all consent, that GTA 5 is justifiably in the list of those.

Ok, the graphics aren't that great here..

Trevor and some homeless people. Ok, the graphics aren’t that great here..

Franklin and LS

Franklin and the skyline of LS

Isn't that beautiful?

Isn’t that beautiful? 😀

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Hey, habt ihr von diesem Anti-Amerikanismus Trend gehört? Wisst ihr, wer dem offensichtlich folgt? Rockstar! Ja, das war schon immer ein Teil von GTA, aber ich fand, in GTA 5 war es noch bemerkbarer. Manchmal übertreiben sie und manchmal denke ich mir „Okay, wir haben’s alle verstanden“. Ich kann trotzdem nicht anders, ich liebe es. Man schaue sich nur mal die Charaktere an. Dieses Mal haben wir drei Protagonisten, von denen zwei kontrovers sind. Während die eine Hälfte der Spieler sagt, Trevor sei der coolste und „echteste“ indem er einfach der Psycho ist, der er ist, sagen die anderen (inklusive mir), dass Michael, trotz dass er die Fehler von „Plastik“-Amerika darstellen soll und er vielleicht verräterisch und egozentrisch ist, der Sympathischere ist. Franklin dagegen bleibt praktisch neutral und ist nicht so wie die anderen in irgendeiner Weise extrem. Er ist freundlich, aber auch ein wenig langweilig.

Diese drei Kriminellen bilden eine seltsame aber unterhaltsame Gruppe, in der jeder einen Liebling findet. Ich liebe es, ihren Dialogen zu zuhören, die mich oft auch zum Lachen gebracht haben. Die Dialoge sind es auch, die die Jobs nochmal verschönern, die auch sehr abwechslungsreich sind. Zuerst raubt man eine Bank aus, wobei man auch entscheiden darf, ob man eher subtil vorgeht oder ob man eher der „Leeroy Jenkins“ Typ ist und dann tritt man mit dem depressiven Michael einer Sekte bei, direkt nachdem man seinen Psychologen besucht hat. Falls das immer noch nicht genug Vielfalt für euch ist, habt ihr immer noch die Möglichkeit, Fallschirmspringen, Jagen, Filme zu gucken oder mit Franklins Hund spazieren zu gehen. Es gibt einfach so viel zu tun. Natürlich hat man auch verschiedene Optionen, wie man zu den einzelnen Aktivitäten gelangt. Es gibt Boote, Hubschrauber, Flugzeuge, Autos selbstverständlich, Panzer, Fahr- & Motorräder… Es wird nie langweilig! Man fährt durch die Gegend, hört geniale Musik aus dem ingame Radio und schaut sich die riesige und schöne Welt von Los Santos und Blaine County an. Und ich sage das, während ich die Xbox 360 Version spiele. Stellt euch nur mal vor, wie toll es auf der hoffentlich bald veröffentlichten PC-Version aussehen wird! Vielleicht werden die PC-Spieler ja auch nicht das Problem haben, dass ein paar Dinge zu spät auf ihrem Bildschirm auftauchen. Es ist nicht tragisch, aber manchmal, wenn ich eine Abkürzung fahren will, knalle ich auf einmal gegen eine Straßenlaterne, die vorher noch nicht da war. Dann entscheide ich mich eben, da mein Auto ja ruiniert ist, dafür, zu laufen und ein bisschen mit den Passanten zu reden. Zu schade, dass die nicht an einem Gespräch interessiert sind. Die meisten Gespräche laufen so ab: „Hey Kumpel, was läuft?“ „Hi.“ „Was machst du?“ „OMG, Ich rufe die Polizei“ ( das ist mir wirklich passiert..) – Äh, ja.

Ich denke, hier gibt es nicht viel zu streiten. GTA 5 ist fantastisch und den Hype wert. Ich weiß, dass viele Leute nicht mit der Story zufrieden sind, aber da muss ich widersprechen. Je nachdem, welche Entscheidung man beim Finale trifft, kann das Ende zugegebenermaßen etwas unrealistisch und abrupt sein. In Jobs zu überleben mag auch einfacher geworden sein, da man einfach zwischen den Personen hin und her wechseln kann wenn es kritisch wird, aber andererseits ist es auch schwerer, der Polizei zu entkommen.

Ich bin nicht mal ein Shooter-Fan. Es gibt nur wenige, die mich begeistern können. Angesichts der vielen Möglichkeiten, des Humors und der schönen Welt, sind wir uns sicher alle einig, dass GTA 5 zu Recht auf der Liste derer ist.

Ok, the graphics aren't that great here..

Trevor und ein paar Obdachlose. Ok, hier ist die Grafik nicht so berauschend…

Franklin and LS

Franklin und die Skyline von Los Santos

Isn't that beautiful?

Ist das nicht schön? 😀

The dawn has come – Dragon Age: Inquisition

How big was the excitement when Dragon Age: Inquisition was published in mid November. The fans had to wait three years for the sequel of Dragon Age 2. I’ve also been thinking about getting DA: Origins, but I’ve always decided against it. For me everything just started now with Inquisition. Since you could read how much of a good game it would be on the whole Internet I gave it a chance. I clearly expected a Skyrim 2.0. When I had to fight the first time in the game then, I was a bit taken aback: As an archer I neither have to draw my bow nor aim with it? That’s not what I imagined. If only I had read a review! Well, then it’ll be the MMORPG style. The character creation is nice and as detailed as I wish from an RPG. I’ve surely spent an hour and a half on my Elf rogue. I was immediately amazed of how they display one’s character in the cutscenes! And how amazing the landscapes look like! I could watch the regions for hours and still have fun. It’s just beautifully designed. To be honest, I almost have a bad conscience if I don’t stop and stare once in a while.

The tactical view, that gets introduced quite early, only confused my in the beginning and doesn’t really add anything. It slows the fights down extremely and it’s unnecessary outside of really hard combats.That’s no bother for me, though. I’m not much of a tactician anyway and if you like it you can still make it more interesting by raising the difficulty level.

What finally convinced me were –of course – the characters and the story. I think I’ve never played a game before, at which’s end I’ve grown so fond of the NPC’s. There are days where I just start playing Inquisition and end up talking two hours non stop with my Inquisitor’s fellows. You admittedly have to like that, but you can immerse yourself so well in this world, especially in the continent Thedas, that way! Concerning the story, Bioware could have made it a bit longer, but I don’t have anything to criticize on it’s quality. It kind of reminds me of Elder Scrolls: Oblivion, allthough it feels completely different.

The time that is missing here, is compensated with the sidequests again. There is so much to discover in the countries of Orlais and Ferelden. The only weak point: Almost all quests are given to the player by letters of corpses. This stands out, but isn’t that much of a matter to me. The rest of the game is just too consistent.

By no means I’ve now seen everything and by no means I’ve written about everything that I’ve seen already. There’s so much more to describe but it may be better to just explore everything by yourself. Dragon Age: Inquisition is already one of my favorite games and I am absolutely sure that I’ll gladly dig it up years later, too. Yes, the world is not as vivid as in Skyrim. And yes, there still are some bugs. Nevertheless it’s clear to me that it’s a small piece of art with all it’s strengths and ( few in my opinion) weaknesses. In case you are thinking about buying DA, the only thing you have to ponder on is whether the story of a video game is important to you. If the answer is yes, you’ll definitely be fascinated. I sometimes catch myself – while playing other games – waiting to choose my answer, to make my decision in the cutscenes. Nobody can take the burden of deciding from the Inquisitor aka the herald of Andraste and he has to live with the consequences. The same actually applies to your purchase decision. Are you really able to let such a great game pass?

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Wie groß war die Aufregung als Mitte November Dragon Age: Inquisition veröffentlicht wurde. Drei Jahre mussten die Fans auf den Nachfolger von Dragon Age 2 warten. Auch ich habe schon lange mit dem Gedanken gespielt, mir DA: Origins zuzulegen, hab‘ mich dann aber doch immer dagegen entschieden. Für mich begann es jetzt erst mit Inquisition. Da man ständig im Internet lesen konnte, wie gut dieses Spiel wohl sein würde, gab ich dem Ganzen eine Chance. Ich erwartete ganz klar ein Skyrim 2.0. Als ich dann das erste Mal im Spiel kämpfen sollte, war ich zunächst etwas perplex: Als Bogenschütze brauche ich weder selbst den Bogen spannen, noch zielen? So hatte ich mir das definitiv nicht vorgestellt… Hätte ich mir mal einen Bericht dazu durchgelesen! Naja, dann eben im MMOPRG-Style. Die Charaktererstellung ist gut und so ausführlich, wie ich es mir von einem RPG wünsche. Bestimmt anderthalb Stunden habe ich damit verbracht, meine Elfen Schurkin zu kreieren. Von der Darstellung in den Cutscenes war ich sofort begeistert. Und wie toll erst die Landschaften aussehen! Ich könnte mir die Gegenden stundenlang angucken und hätte immer noch Spaß. Die Gestaltung ist einfach toll gemacht. Ehrlich gesagt, kriege ich schon fast ein schlechtes Gewissen, wenn ich nicht ab und zu stehen bleibe und mich umsehe.

Die Taktikansicht, die relativ früh vorgestellt wird, hat mich anfangs bloß verwirrt und bietet auch nicht wirklich einen Mehrwert. Sie entschleunigt die Kämpfe extrem und ist außerhalb von knochenharten Gefechten unnötig. Das macht aber nichts. Ich bin eh nicht so der Taktiker und wer doch darauf steht, kann das Ganze bestimmt interessanter machen, indem er den Schwierigkeitsgrad hochstellt.

Die Punkte, die mich endgültig überzeugt haben, sind natürlich die Charaktere und die Story. Ich glaube, ich habe noch nie ein Spiel gespielt, bei dem ich die Figuren zum Schluss so lieb gewonnen habe. Es gibt Tage, da mache ich Inquisition an und rede 2 Stunden am Stück mit den Gefährten meines Inquisitors. Das muss man zugegebenermaßen mögen, aber dadurch kann man sich einfach unheimlich gut in diese Welt, vor allem in den Kontinent Thedas, hineindenken! Storytechnisch hätte Bioware noch etwas Spielzeit drauf legen können, aber qualitativ habe ich nichts zu bemängeln. Die Geschichte erinnert mich ein wenig an Elder Scrolls: Oblivion und dennoch fühlt sie sich ganz anders an.

Was hier hätte länger sein können, ist durch unendlich viele Nebenquests ausgeglichen. Es gibt in den Ländern Orlais und Ferelden, einfach maßig zu entdecken. Einziges Manko: Fast alle Quests erhält man per Brief von Leichen. Das fällt auf, hat mich aber persönlich nicht so sehr gestört. Dafür ist der Rest einfach viel zu stimmig.

Ich habe längst noch nicht alles gesehen und auch längst nicht über all das geschrieben, was ich schon gesehen habe. Es gäbe noch so viel zu beschreiben, aber es ist vielleicht besser, wenn man es selbst entdeckt. Dragon Age: Inquisiton gehört jetzt schon zu meinen Lieblingsspielen und ich bin mir absolut sicher, dass ich es auch in Jahren noch gerne herauskramen werde. Ja, die Welt ist nicht so lebendig wie in Skyrim. Und ja, es gibt auch noch ein paar bugs. Fest steht für mich aber, dass es ein kleines Kunstwerk ist, mit all seinen Stärken und (für mich) wenig vorhandenen Schwächen. Wenn ihr auch mit dem Gedanken spielt, euch DA zuzulegen, müsst ihr eigentlich nur überlegen, ob euch die Geschichte in Videospielen wichtig ist. Antwortet ihr darauf mit ja, dann werdet ihr definitiv fasziniert sein. Ich ertappe mich dabei, wie ich mittlerweile auch bei anderen Spielen in den Cutscenes darauf warte, meine Antwort, meine Entscheidung auswählen zu dürfen. Niemand nimmt sie dem Inquisitor aka dem Herold Andrastes ab und dieser muss auch alleine mit den Konsequenzen leben können. Genauso ist es bei eurer Kaufentscheidung. Könnt ihr ein so gutes Spiel wirklich an euch vorbei ziehen lassen?

Shadow of Mordor – short review

„Shadow of Mordor“ has already been published last year for the both current gens of consoles. Before the release there was a little fuss: Monolith (the developer studio) would have shamelessly stolen elements from Batman Arkham Origins and Assassin’s Creed. But it’s better to rip-off something well than to reinvent something badly, right? I had high expectations of the game, because it already sounded like one I could like. The story in middle earth takes place in between the events of „the Hobbit“ and „Lords of the Rings“. At the beginning everything was a bit confusing to me.You are playing as the ranger Talion, who has to witness how his family gets slaughtered by Sauron’s Uruk army and then he suddenly shares his body with a ghost. Just like Talion he wants to take revenge on Sauron, I won’t spoil the reason right now. The story is a bit dull and didn’t really thrill me. It keeps on being quite shallow, just like the characters and it also doesn’t have a lot of innovative stuff to offer. The athmosphere however is awesome in my opinion. The Uruks, who are Talion’s main enemies, are modelled terrifically and kind of have more character than Talion himself. To remind the player that he’s in middle earth, Gollum/Sméagol appears in a side quest but that one doesn’t need further attention.

The quests don’t really break new ground. Even so I think that’s no problem because the battles are entertaining, though the mechanics are pretty simple. One can assassinate enemies by sneaking and using a dagger (that’s of course kinda taken from Assassin’s Creed just like the climbing), or you can pierce your enemie’s head with arrows or fight with a sword. At first that might appear heavy-going, but after spending some more points at the skill tree it’s also an easy thing to win a sword fight against dozens of Uruk-hai. After a while you can, after achieving a specific combo, put somebody to death right in the fight. During the archery time slows down and the arrows are limited. That way you can aim your bow calmly on the head until your „focus“ runs out, then the time goes on normally.

In the last quarter of the game, the fights finally get really exciting. Here comes the „Nemesis-System“. We can see the hierarchy and the distribution of power of the Uruks and now we can even change it. Talion learns how to „brand“ Uruks (and also other creatures from middle earth, like the Caragors as mounts). From what I understood it’s like the ghost in Talion’s body forces his will on them. They are not thinking free anymore, they do whatever you tell them. If you branded a weak „Grunt“, you can help him to get promoted until he’s a reputably warchief. He can take out other strong and threatening Uruks for you, though it is better if you help him a bit with that, because you stand to lose your helping hand if he fails.

In principle you could ignore the system, because it’s not really relevant outside of the story. It is hoewever big fun to compete against the totally different contraries, who have their own strengths, weaknesses and names. An Uruk that already killed you once will remember you the next time he meets Talion and will give you a sentence for that. This may not be important but really amusing. One somehow builds up a bonding to the servants of Sauron like that. Additionally they get a higher rank and become mightier for killing you and therefore they are even more difficult to defeat.

The whole thing takes place in two areas. Whilst the first map is dismal and gloomy, the second map is much more beautiful with more plants. You can decide if you travel by sneaking or by running around. And that’s a lot of fun –

In the end I would say that Shadow of Mordor is worth it if you like Action adventures. If you enjoy good stories – like me – then here you sadly won’t find something remarkable. I like the fighting- and nemesis-system all the more instead. The latter breathes life into the game and is in my opinion in combination with the branding the highlight of it. You probably won’t enjoy it forever, but I had countless hours of amusement despite initial skepticism. It’s a good game that picks up some successful elements from other games, but it just merges them so nicely with some new ideas that it creates a gaming experience you won’t forget.

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Bereits im letzten Jahr ist Mittelerde: „Mordors Schatten“ für die beiden aktuellen Konsolengenerationen erschienen. Vor dem Release gab es jede Menge Aufregung: Monolith (das Entwicklerstudio) hätte schamlos von Batman Arkham Origins und Assassin’s Creed geklaut. Aber besser gut geklaut als schlecht selbst gemacht, oder? Ich ging also mit großer Erwartung an das Spiel ran, denn es klang bereits nach einem Titel, der mir gefallen würde. Die Story in Mittelerde spielt zwischen den Geschehnissen in „Der Hobbit“ und „der Herr der Ringe“. Zu Anfang war für mich noch alles etwas verwirrend. Man spielt den Waldläufer Talion, der miterleben muss, wie seine Familie von Saurons Uruk Armee hingerichtet wird und dann teilt er sich seinen Körper plötzlich mit einem Geist. Genau wie Talion will dieser sich an Sauron rächen, den Grund möchte ich an der Stelle mal nicht vorweg nehmen. Die Geschichte ist eher schleppend und konnte mich nur wenig begeistern. Sie bleibt flach, genau wie die Charaktere und hat ansonsten auch nicht viel Neues zu bieten. Die Athmosphäre hingegen ist meiner Meinung nach super getroffen. Die Uruks, die Talions Hauptgegner darstellen, sind toll modeliert und haben fast schon mehr Charaktertiefe als Talion selbst. Um den Spieler noch mehr bewusst zu machen, dass es sich um Mittelerde handelt, wurde auch Gollum bzw. Sméagol in eine Nebenmissionsreihe eingebettet, die aber nicht weiter erwähnenswert ist.

Die Aufgaben an sich sind meist gar nicht mal so einfallsreich. Ich finde aber, dass das kein Problem ist, denn das kämpfen macht trotz simpler Mechanik erstaunlich Spaß. Man kann Schleich-Attentate mit dem Dolch ausführen (die sich natürlich genau wie das Klettern an Assassin’s Creed anlehnen), den Uruks mit einem Pfeil den Kopf durchbohren oder mit dem Schwert kämpfen. Anfangs mag das noch mühsam sein, später aber, nachdem man immer mehr Punkte in den Talentbaum investiert hat, geht auch ein Schwertkampf gegen dutzende Uruk-hai leicht von der Hand. So kann man irgendwann nach einer gewissen Kombo den Gegner einfach so im Kampf direkt hinrichten. Beim Bogenschießen verläuft erstmal alles in Zeitlupe und die Pfeile sind begrenzt. Dadurch kann man seinen Bogen in Ruhe auf den Kopf des Feindes richten, allerdings nur, bis der „Fokus“ abläuft, dann verläuft die Zeit wieder normal.

Richtig spannend werden die Kämpfe jedoch erst ca. im letzten Viertel des Spiels. Denn hier kommt das „Nemesis-System“ erst richtig zum Tragen. Dabei sehen wir die Rangfolge und die Machtverteilung unter den Uruks und die können wir jetzt selbst ändern. Talion lernt, Uruks (und nebenbei auch andere Wesen aus Mittelerde, wie die “Caragor” als Reittiere) zu „brandmarken“. So wie ich das verstanden habe, drückt der Geist in Talions Körper diesen quasi seinen Willen auf. Sie denken nicht mehr frei, sondern tun jetzt das, was man ihnen befiehlt. Habe ich einen eher schwachen Hauptmann beherrscht, kann ich ihm auch helfen aufzusteigen, bis er ein angesehener Häuptling ist. Er kann unbeherrschte, für mich bedrohliche andere ranghohe Uruks aus dem Weg räumen, nachhelfen sollte man da aber trotzdem, weil man sonst Gefahr läuft, seinen Schützling zu verlieren falls er scheitert.

Das System könnte man im Prinzip ignorieren, denn wirklich relevant ist es außerhalb der Story nicht. Es macht aber tierischen Spaß, sich den total unterschiedlichen Gegnern zu stellen, die eigene Stärken, Schwächen und Namen besitzen. Wurde man bereits einmal von einem Uruk getötet, wird er sich beim nächsten Treffen auch an Talion erinnern und einen entsprechenden Spruch ablassen. Das ist vielleicht nicht wichtig, aber sehr unterhaltsam. So baut man fast schon eine Bindung zu den Dienern Saurons auf. Außerdem werden sie dafür, dass sie euch getötet haben auch befördert und mächtiger, damit auch noch schwerer zu besiegen.

Das Ganze spielt sich in zwei verschiedenen Gebieten ab. Während die erste Map ziemlich trist und düster ist, ist die zweite Karte deutlich schöner gestaltet mit mehr Pflanzen. Beim Durchqueren der Regionen hat man die Wahl zwischen unauffäligem Schleichen und schnellem Rennen. Und das macht einfach richtig Spaß –

Im Endeffekt würde ich sagen, dass sich Mordors Schatten auf jeden Fall lohnt, wenn man Action-Adventures mag. Falls man, so wie ich, auf Geschichten steht, wird man hier leider nichts bemerkenswertes vorfinden. Dafür gefällt mir das Kampf- und das Nemesis-System umso besser. Letzteres haucht dem Ganzen Leben ein und ist meiner Meinung nach, zusammen mit dem „Brandmarken“ das absolute Highlight des Spiels. Ewig wird man vermutlich keinen Spaß daran haben, aber ich hatte viele Stunden Freude, trotz anfänglicher Skepsis. Es ist ein gutes Spiel, dass sich vielleicht einige erfolgreiche Elemente aus anderen Titeln zusammenklaut, diese aber einfach geschickt mit ein paar neuen Ideen zusammenfügt und damit ein Spielerlebnis schafft, dass man so schnell nicht mehr vergessen wird.